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SPIRULINA PLATENSIS

Die Blaualge Spirulina (Arthrospira) platensis ist ein mikroskopisches und filamentöses Cyanobakterium mit der Eigenschaft der Photosynthese. Es wurde in getrockneter Form in Mexico von den Azteken verwendet, wird heute noch in Afrika im Tschad konsumiert und in den letzten 20 Jahren setzen Millionen von Menschen in der ganzen Welt Spirulina als Nahrungsergänzung ein.

Sowohl die Vereinten Nationen als auch die World Health Organization empfehlen Spirulina auch für Kinder! 

Die Alge lässt sich gut kultivieren und die weltweite Produktion beläuft sich auf ca. 3000 – 4000 metrische Tonnen pro Jahr.

Spirulina enthält ca. 60-70% Eiweißanteil, Nähr- und Vitalstoffe, unzählige Enzyme, einen hohen Chlorophyllgehalt und zeigt insgesamt eine basische Wirkung auf den Organismus. Die Nährstoffzusammensetzung der Spirulina sowie die hohe Bioverfügbarkeit der einzelnen Nähr- und Vitalstoffe versorgen den Körper äusserst schnell und sehr umfassend mit allem was er benötigt, um jede Körperzelle ausreichend zu versorgen. 

Daher wird die Spirulina Alge mit Recht der Kategorie Superfood zugeordnet!

It has been stated by NASA that the nutritional value of 1000 kg of fruits and vegetables equals 1 kg of spirulina.

Das die Spirulina-Alge viele positive und gesundheitsfördernde Eigenschaften hat, ist in zahlreichen Zusammenfassungen beschrieben worden (Kulshreshtha et al 2008; Gershwin et al. 2007).

So wurden folgende Eigenschaften in präklinischen und klinischen Studien nachgewiesen:

  • antiviral (Hayashi et al. 1996; Chen et al. 2016; Mader et al. 2016)
  • antibakteriell (Ozdemir et al. 2004)
  • antitumerös (Mathew et al. 1995; Mishima et al. 1998)
  • antiallergisch (Cingi et al. 2008)
  • immunstärkend (Hirahashi et al. 2002)
  • antiradiogen (Bodri et al. 2004)
  • antitoxisch (Chamorro-Cevalos et al. 2007)
  • antidiabetisch (Mani et al. 2000; Parikh et al. 2001)
  • antilipämisch (Serban et al. 2016)
  • antihypertensiv (Juárez-Oropeza et al. 2009; Torres-Duran et al. 2007; Miczke et al. 2016)
  • präbiotisch (Parada et al. 1998)
  • schmerzreduzierend (Jensen et al. 2016)
  • antientzündlich (Estrada et al. 2001)
  • wundheilend (Syarina et al. 2015)
  • konzentrationsfördernd (Johnson et al. 2016)
  • antioxidativ (Bhat et al. 2001; Estrada et al. 2001)
  • antiaging (Park et al. 2008)

lithothamnium calcareum

Das Extrakt von Lithothamnium calcareum (Rhodophyceae) ist ein fossiles Meeressediment (Algenkalk) und liefert u.a. das wichtige Calcium, Magnesium und Silizium in SPIRULI.

Durch den Tidenhub der Gezeiten brechen die nicht mehr benötigten Anteile des Exoskeletts der Makroalge ab und können vom Meeresboden abgesaugt werden. Da die lebende Alge an sich nicht betroffen sind, ist es ein nachgebildeter Rohstoff pflanzlichen Ursprungs.

Calzium wird für den Knochenaufbau benötigt.

Magnesium hilft bei vielen Stoffwechselvorgängen im Körper mit und wirkt entzündungshemmend.

Beide zusammen helfen bei der Ausleitung von Metallen aus dem Körper.

Ein wichtiger Baustein ist das Silizium in SPIRULI. Silizium ist wahrscheinlich das natürliche Antidot zu Aluminium und kann ein nützlich Rolle bei der Verminderung der Bioverfügbarkeit von Aluminium spielen. Silizium leitet Aluminium aus dem Körper aus und schützt vor der weiteren Aufnahme. Aluminium wird für kognitive Störungen des Gehirns und sogar für Alzheimer verantwortlich gemacht.

Studien zeigen überdies zusätzlich, dass Antioxidantien (z.B. aus der Spirulina Alge) und Silikate evtl. neurodegenerative Erkrankungen verhindern können.

Heinrich, Peter C., Matthias Müller, and Lutz Graeve, eds. Löffler/Petrides Biochemie und Pathobiochemie. Springer-Verlag, 2014

Ludwig, M. Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts. Nutricamedia Verlag, 2013

Gillette, G. The potential influence of silica present in drinking water on Alzheimer’s disease and associated disorders. J Nutr Health Aging. Mar-Apr;11(2):119-24. 2007

Hecht, Karl. „Aluminium, Aluminiumsilikate, Aluminium-Alzheimer-Mythos.“

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